„…Für eine sportliche Jugend.“1

Hilde Fuest

geb. Weiskircher | * 1940

Beckum

Soziales Engagement
Sport
Wirtschaft/Unternehmen

Hilde Fuest

Das ist das Motto der Hilde-Fuest-Stiftung. Die Neubeckumerin ist Vorbild für gesellschaftliches Engagement. Getreu ihrem Motto, die Dinge nicht nur beim Namen zu nennen, sondern die eigenen Ideen in Taten umzusetzen, hat die Unternehmersfrau aus Neubeckum 1999 die Hilde-Fuest-Stiftung gegründet. Ihr vorrangiges Ziel ist es, Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten frühzeitig für das Vereinsleben zu gewinnen und sie durch eine öffentliche kreative und zeitgemäße Projektarbeit auf Dauer in die Sportvereine zu integrieren. Aus der Arbeit und dem Training mit Kindern und Jugendlichen ist die Idee gewachsen, ihnen mit Hilfe vorbildlich geführter Sportgruppen ein zweites Zuhause zu geben. Im Rhythmus von zwei Jahren werden jeweils 10.000 Euro von der Hilde-Fuest-Stiftung ausgeschüttet. Inzwischen hat ihre Tochter Christine den Vorsitz der Hilde-Fuest-Stiftung übernommen.

Das Engagement von Hilde Fuest ist groß. Die bekannte und beliebte Neubeckumerin hat den Schwimmverein Undine 12 Jahre als erste Vorsitzende geleitet und die Partnerschaft mit dem Schwimmverein CS Cellois in La Celle St. Cloude (Frankreich) vor 30 Jahren mitbegründet. Sie selbst war lange aktive Sportlerin, wobei sie den Schwerpunkt auf Tennis und Training für das Sportabzeichen legt. Ihr Herz schlägt auch für die Singgemeinschaft Beckum, bei der sie 14 Jahre als zweite Vorsitzende wirkte und viele Reisen und Konzerte organisierte.
Auch beruflich hat Hilde Fuest viel bewegt und erreicht. 1964 war sie die erste Frau Deutschlands, die ein Studium als Baubetriebsingenieurin in Mainz erfolgreich abschloss. Ein Jahr später kam die gebürtige Saarländerin nach Neubeckum. Gemeinsam mit ihrem Mann baute sie die Fuest-Unternehmensgruppe, d.h. fünf Kliniken und drei Altenpflegeheime, auf und erzog die drei gemeinsamen Töchter. In den folgenden Jahren begleitete sie zudem noch Patienten in der Klinik Am Malerwinkel in Bad Sassendorf, der heutigen Residenz Bad Sassendorf.